Während man im mittleren Lebensalter häufig von Übergewicht geplagt wird, sind im hohen Lebensalter eher Untergewicht und Mangelernährung zu beobachten. Mit zunehmendem Lebensalter und durch verschiedene Erkrankungen treten immer häufiger Probleme mit dem Essen oder beim Essen auf. Ist die Ernährung zu einseitig oder liegt die Energiezufuhr unter 1500 kcal pro Tag, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass alle wichtigen Nährstoffe nicht mehr in ausreichender Menge aufgenommen werden. Die Folge ist, dass zu wenig lebensnotwendige Nährstoffe wie Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden. Der Körper muss von den Reserven zehren und das Gewicht nimmt ab.
Treten Krankheiten auf, hat der Organismus diesen wenig entgegen zu setzen. Da es gerade im Alter sehr schwierig ist, einen Verlust an Gewicht wieder aufzuholen, sollte frühzeitig gegengesteuert werden.
Hochbetagte Menschen brauchen zwar insgesamt weniger Energie, der Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen bleibt aber bestehen, manche Nährstoffe werden sogar in höherer Menge benötigt. Die richtige Auswahl der Lebensmittel ist deshalb in diesem Alter besonders wichtig. Es sollten bevorzugt Speisen auf den Tisch kommen, die eine große Nährstoffdichte haben. Dazu gehören: Gemüse, Obst, Vollkorngetreideprodukte, Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Hülsenfrüchte und Pflanzenöle.
Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit der Darmträgheit. So klagen bereits 40 Prozent der über 60-Jährigen über Stuhlprobleme. Nach dem 75. Lebensjahr nimmt die Zahl der Betroffenen noch mal deutlich zu. Bei Frauen tritt eine Verstopfung dreimal häufiger auf als bei Männern. Eine tägliche Zufuhr von Ballaststoffen in Kombination mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr tragen zu einem guten Funktionieren des Verdauungssystems bei.
Weitere Informationen zur Ernährung im reifen Lebensalter und Tipps stehen im Artikel gesund-essen/ernaehrung-70-plus/index.html\“>\“70 plus – (Gesunde) Ernährung im hohen Alter\“ …

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