Reiki für Tiere

Zur Autorin:

Mein Name ist Britta Vock und ich bin am 17.02.1963 im Sternzeichen des Wassermannes
(Aszendent Jungfrau) geboren.
Nachdem ich lange in Lünen bei Dortmund gewohnt und gearbeitet habe, lebe
mit nun mit meinem Mann Jochen, unseren drei Hunden Titus, Digger und MacKenzie
und unseren mittlerweile sechs Pferden Laika, Loveno, Amy, Sonita, Cheyenne
und Zoe auf unserem Birkenhof in Soltau-Wiedingen.

Als Dipl. Betriebswirtin habe ich mein Diplom 1987 an der Fachhochschule Dortmund
mit den Schwerpunkten Steuern / Unternehmensprüfung und Marketing / Außenwirtschaft
abgeschlossen. Nach 15 Jahren in dem Bereich habe ich allerdings meine Selbständigkeit
als Unternehmensberaterin aufgegeben und widme mich seitdem nun voll und ganz
den Tieren. Durch bzw. für meinen ersten Hund Léon habe ich ursprünglich
einmal Reiki gelernt und mich in Naturheilverfahren ausbilden lassen und letztendlich
meinen Weg gefunden.

Zuerst erwarb ich den ersten und zweiten Grad in Arolo und anschließend
noch die Grade I-IV in (Usui) Reiki und I-VII in Kundalini-Reiki. Ich bin freie
Reiki-Meisterin/ Lehrerin und keiner Organisation angeschlossen.

Als Tierheilpraktikerin (FVDH) biete ich in der Tiertherapie meines Mannes
neben Reiki klassische Homöopathie auch Bachblütentherapie, Traditionell
chinesische Medizin und Kräutertherapie für Kleintiere und Pferde
an. Seit 2004 arbeite ich im losen Zusammenschluss mit mehreren Tiertherapeuten
(Psychologin, Verhaltenstrainerin, Physiotherapeutin und orthopädischer
Hufpfleger) im Tier-Therapeutischen Centrum zusammen. Im Jahre 2005 wurde die
Tier-Naturheilkunde-Schule eröffnet. 2006 wurde ich zur Lehrbeauftragen
für Tiernaturheilkunde der ADT im FVDH.

Die Aufgabe meines alten Berufes zum Wohle der Tiere und deren Besitzer habe
ich bislang noch keinen Tag bereut. Seit Anfang 2003 gibt es auch noch die Privatinitiative
Pferdepatenschaften, durch die wir bislang schon einigen Pferden ein neues zu
Hause geben konnten und auch Pferde aus dem Tierschutz vermitteln (mehr zu den
einzelnen Pferden auch unter www.patenpferd.de).

Meinen Dank daher an dieser Stelle an jedes Tier und jeden Menschen, von dem
ich etwas lernen durfte.

\"Illustration\"

Reiki, die sanfte Zusatztherapie für Hunde, Katzen, Pferde und
alle anderen Tiere

Was ist Reiki und woher kommt es?

Reiki kommt aus dem Japanischen und heißt übersetzt \“universelle
Lebensenergie\“. Es ist jene Energie, die in Indien PRANA und in China QI
oder CHI genannt wird. Reiki (sprich: Ree-Ki) ist eine sehr alte Heilmethode,
die vor über 2500 Jahren schon in den alten Sanskrit-Sutras erwähnt
wurde und im 19. Jahrhundert von dem Japaner Dr. Mikao Usui, wieder- entdeckt
wurde.

In den Körpern aller Lebewesen, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, fließt
Energie. In der traditionellen chinesischen Medizin werden diese Energiebahnen
Meridiane genannt. Kann die Energie nicht ungehindert fließen, d.h. ist
sie irgendwo im Körper blockiert, so können u.a. Krankheiten und Verhaltensstörungen
auftreten.

Mittels Reiki wird die Energie wieder ausgeglichen. Der Behandler ist ein Kanal
für die universelle Lebensenergie und in der Lage, die Energie auf den
zu Behandelnden zu übertragen. Dabei ist der Behandler ausschließlich
Kanal für die Reiki-Energie, die er über seine Hände an den Klienten
weitergibt.

Durch sanftes Auflegen der Hände tritt eine tiefe Entspannung und wohltuende
Wärme ein, die zur Tiefenentspannung führt. Die Energie wirkt beruhigend
und ausgleichend. Die Wirkung beim Klienten hängt davon ab, was für
eine ganzheitliche Gesundung gerade das Wichtigste ist. Sie kann sich auf körperlicher,
seelischer oder geistiger Ebene entfalten.

Jedes Tier kann mit Reiki behandelt werden, vorausgesetzt es will es auch,
man sollte es in gar keinem Fall zwingen. Aber auch jeder Tierbesitzer kann
Reiki erlernen und seinem Tier selbst Reiki geben. Reiki ist eine hervorragende
zusätzliche „Therapiemethode“, die unterstützend wirkt
und gut mit anderen Therapieformen harmonisiert. Keinesfalls ersetzt Reiki einen
Tierarzt oder einen Heilpraktiker.

Wobei kann Reiki angewendet werden?

Reiki kann außer bei Krankheiten und als präventive Maßnahme
auch in Bereichen von Verhaltensproblemen eingesetzt werden. Hierbei ist zwischen
Ängstlichkeit, Angst und allgemeinen Verhaltensproblemen zu unterscheiden.
Gute Erfolge lassen sich auch bei psychischen oder psychosomatischen Krankheiten
– Verhaltensauffälligkeiten – erzielen.

Mögliche Einsatzgebiete sind:

Autofahren
Gewöhnung an neue Umgebung
Verladen auf den Hänger
Erstes Satteln
Erstes Aufsteigen
Einreiten
Erstem Beschlagen
Scheren –
Kämmen –
Mangelndes Vertrauen
Nach Besitzerwechsel (leider oft genug der Fall)
Stallwechsel
Scheuen
Kopfschlagen
Ausschlagen
Durchgehen
Nervosität
Spannung und Schwierigkeiten bei allgemeinem Umgang
Während einer Trennung
Schock, Verletzung, Unfall und nach dem Gebären
Ausstellungen
Aggressionen
Beißen
Ungehorsam
Unsauberkeit
Nicht allein bleiben können
Angst vor bestimmten Dingen, z.B. Hunde, Menschen, Geräusche, Katzen, Autofahren

Da Tier und Besitzer eine enge Beziehung zueinander haben und sich gegenseitig
oft stark beeinflussen, werden viele Beschwerden beim Hund leider auch durch
den Besitzer verursacht. Beispielsweise wird starke Nervosität des Besitzers
auf das Tier übertragen. Daher ist es oft sinnvoll, dass in dieser Symbiose
sowohl Tier als auch Besitzer ganzheitlich behandelt werden. Es gibt verschiedene
Möglichkeiten, wo die Reiki-Behandlung stattfinden sollte. Sie kann in
der gewohnten Umgebung, bei der Reiki gebenden Person zuhause oder aber auch
in der Praxis des Tierarztes stattfinden.

Sicherlich bedeutet es für viele Tiere Stress, den Tierarzt aufzusuchen.
Es kann aber eine sehr positive Erfahrung für das Tier sein, in die Praxis
zu kommen, dort etwas sehr Angenehmes zu erfahren und wohltuendes Reiki zu erhalten.
So kann z. B. auch die Angst vor dem Tierarztbesuch abgebaut werden.

Wie erkennt man einen guten Reiki-Therapeuten und wie hoch sind die
Kosten?

Für den Laien ist es schwierig einen guten Reiki-Therapeuten oder gar
einen Lehrer zu erkennen. Meines Erachtens sollte daher auf folgende Aspekte
geachtet werden:

Es sollte unbedingt ein persönliches Erstgespräch mit dem Reiki-Behandler
erfolgen, dass i.d.R. auch keine Kosten verursacht.

Der Besitzer des Tieres sollte unbedingt bei den Behandlungen dabei sein. Nur
er kennt sein Tier ganz genau. Während der Behandlung sollte er sein Tier
ganz genau beobachten, wie es sich verhält. Tritt eine Entspannung ein
? Tritt eine Durchblutung ein ? Baut das Tier Vertrauen zu dem Reiki-Therapeuten
auf ? Wie geht der Therapeut mit dem Tier um ? Geht der Therapeut auf das Tier
ein ?

Eines darf man jedoch dabei nicht vergessen. Tiere können beim ersten
Kontakt mit Reiki durchaus mit Rückzug auf die Energie reagieren, da sie
im Gegensatz zu den Menschen die Energie unvoreingenommen spüren. Da Pferde
Fluchttiere sind, weichen sie der ungewohnten Energie aus, Katzen können
zusätzlich noch fauchen und Hunde schon einmal „wegschnappen“
oder knurren. Dies sagt noch nichts über die Qualität des Reiki-Therapeuten
aus. Danach aber sind Hunde wie Katzen und vor allem Pferde in der Regel wahre
Genießer. Das Tier zeigt auch ganz genau, wann es genug Reiki bekommen
hat und wendet sich dann ab.

Die Kosten für eine Reiki-Behandlung variieren sehr. Teuer muss nicht
unbedingt immer gut sein. Bei Tierbehandlungen werden in den USA $ 20 – $ 60
veranschlagt. Hier richtet sich der Preis nach der Größe des Tieres
und der Dauer der Behandlung, sowie danach, ob noch Anfahrtskosten entstehen.
Ich persönlich erachte es für durchaus angemessen, ein Honorar von
12,- € normal und 6,- € ermäßigt pro Viertelstunde zuzüglich
Anfahrtskosten, zu erheben.
Letztendlich kann ich nur den Rat geben, auf das eigene Gefühl zu hören,
ob man sein Tier dem Reiki-Behandler anvertraut. Eine gute Alternative ist,
wie in anderen Bereichen auch, auf Mundpropaganda zu hören.

Wie ist das Verhältnis von Reiki zur klassischen Medizin und Homöopathie
und wo sind die Grenzen?

Reiki ist eine zusätzliche „Therapiemethode“, die unterstützend
wirkt und gut mit medizinischen und anderen Therapien zu kombinieren ist, da
diese harmonisieren. gute Erfolge lassen sich auch bei psychischen oder psychosomatischen
Erkrankungen – Verhaltensauffälligkeiten der Tiere – erzielen.
Keinesfalls ersetzt Reiki einen Tierarzt oder einen Heilpraktiker. Eine Zusammenarbeit
mit Arzt oder Heilpraktiker ist daher nur erstrebenswert, denn nur so kann ein
Tier ganzheitlich behandelt werden.

Ein gutes Beispiel ist eine Schnittwunde oder ein Knochenbruch. Hier kann
Reiki die Wunde oder den Bruch nicht heilen. Man benötigt also zwingend
einen Tierarzt. Aber zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung kann
Reiki durchaus erfolgreich eingesetzt werden. Auch bei Krebs-Erkrankungen können
keine Wunder bewirkt werden. Reiki kann lediglich die Schmerzen lindern, das
Immunsystem stärken und neuen Lebensmut geben.

Der Reiki-Behandler ist keinesfalls ein Heiler, der übersinnliche Kräfte
hat. Er sollte stets seine Grenzen kennen und schätzen und niemals eine
Diagnose stellen. Die Diagnose ist dem Tierarzt oder Heilpraktiker vorbehalten.

Weitere Informationen und Adressen von Reiki-Therapeuten über:

Britta Vock

Tierheilpraktikerin, Reiki-Meister/Lehrerin
Zertifizierte Lehrbeauftragte des ADT im FVDH,
Buchautorin: reiki4all – Reiki für Tiere, Reiki – Pferde behandeln
mit energetischen Heilweisen, Mit Verständnis heilen

Tiernaturheilkundeschule Vock

Ausbildung Tierheilpraktiker, Seminare und Behandlungen
Tiernaturheilkundeschule
Reiki 4 all (Informationshomepage
mit bebilderten Praxisbeispielen)

Praxisbeispiele

\"Katze\"

Behandlung fremder Kater (zuckerkrank)

Zusammenarbeit mit dem Tierarzt

Krümel, ein 11jähriger schwarzer Kater, mit über 10 kg Lebendgewicht
erkrankte vor kurzer Zeit schwer an Zucker und lief sehr schwerfällig aufgrund
einer Knochenmarksversteifung. Spieltrieb und sein Drang noch draußen
ließen merklich nach. Untersuchung und Behandlung durch den Tierarzt,
Futterumstellung und Gewichtsreduktion wurden durchgeführt, aber leider
ohne merklichen Erfolg.

Ich wurde von der Besitzerin gebeten, den Kater zusätzlich mit Reiki zu
behandeln. Der Tierarzt wurde informiert.

Das erste Mal gestaltete sich als äußerst schwierig, da ich ca.
1/2 Stunde auf allen Vieren hinter dem Kater \“herrobbte\“. Die Besitzerin
war dabei, weil mich der Kater auch noch nicht kannte. Immer wenn er die Energie
spürte, gab er einen kurzen Laut von sich, stand auf und legte sich etwa
einen Meter von mir weg. Als ich es für diesen Tag genug sein lassen wollte,
legte Krümel sich ganz entspannt hin und genoss Reiki für ca. 5 Minuten.
Dann sprang er plötzlich auf und ging ganz weg. Er hatte eindeutig genug.

Laut Besitzerin ging es ihm die nächsten 5 Tage wesentlich besser. Der
Spieltrieb kehrte zurück und Krümel konnte besser laufen. Das sich
ein Erfolg bereits nach der ersten Behandlung so sichtbar einstellte, erstaunte
uns alle. Bereits beim zweiten Mal kam Krümel dann freudig auf mich zu,
reckte mir sofort sein Hinterteil hin und danach auch noch den Bauch, obwohl
er sich dort nicht gern anfassen lässt und ließ sich ca. 10 Minuten
mit Reiki behandeln. Danach sprang er auf und fraß erst einmal ganz in
aller Ruhe.

Heute (3. Reiki-Sitzung) belehrte mich Krümel eines Besseren! Meistens
haben Katzen genug Reiki nach etwa 5 – 10 Minuten. Krümel jedoch brauchte
heute eine halbe Stunde. Erst dann bekam ich einen Prankenhieb und er verschwand
aus seinem Körbchen. Allerdings hatte die Länge auch seinen Grund.
Er hatte die letzte Woche das falsche Insulin bekommen (die Apotheke hatte es
vertauscht) und somit war sein Blutzuckerspiegel bedenklich angestiegen.

2 Wochen später: Heute war Krümel in der Tierärztlichen Hochschule
in Hannover, weil sein Blutzuckerspiegel trotz täglicher Insulingaben bedenklich
hoch ist. Leider wurde die gleiche Diagnose gestellt. Jetzt muss Krümel
auf das richtige Insulin eingestellt werden.

\"Katze
Zusätzlich erhält er nach wie vor Reiki und schnurrt dabei mittlerweile
in allen Tonlagen. Durch den ganzen Stress mit den Tierärzten, den täglichen
Blutabnahmen und Spritzen genießt er Reiki noch viel intensiver und ist
trotz allem \“gut drauf\“. Krümel erhält nun täglich
seine Insulingaben und hat sich hervorragend an das Spritzen und Blutabnehmen
gewöhnt.

Die Reikigaben tun ihm nach wie vor gut, der Unterschied ist nur, dass sich
sein Frauchen entschlossen hat, selbst Reiki zu erlernen und bereits am 3. Juni
den ersten Grad gemacht hat, damit Krümel nun täglich sein Reiki bekommen
kann, wenn er es wünscht und das Insulin anschlägt.

Behandlung fremder Hund (Dermatitis)

Zusammenarbeit mit dem Tierarzt

Igor, ein Schäferhund-Mischling, befand sich in tierärztlicher Behandlung
wegen seiner Hautkrankheit und ist immer für eine halbe Woche in der Tierpension
untergebracht. Mein Tierarzt bat mich, ihn unterstützend mit Reiki zu behandeln,
da Medikamente bislang keinen Erfolg zeigten. Sämtliche tierärztlichen
Untersuchungen wurden durchgeführt, aber leider alle ohne Befund. Die Behandlung
erfolgte beim Tierarzt.

Zuerst war Igor sehr unruhig, da er mich nicht kannte und sein Besitzer nicht
dabei sein konnte. Nach etwa 5 Minuten setzte er sich jedoch zu mir und ich
ließ die Reikienergie fließen. Anfangs war er noch sehr unsicher,
aber bereits kurz darauf legte er sich ganz ruhig hin. Nach weiteren 5 Minuten
entspannte sich Igor völlig und legte sich sogar auf die Seite.

Die Behandlung dauerte dann noch ca. 20 Minuten, so lange war zuvor Reiki nur
ab und an bei meinem Titus geflossen. Dann stand Igor abrupt auf, trank etwas
und fing an zu spielen.

Zum Zeitpunkt der dritten Behandlung hatte sich Igors Hauterkrankung allerdings
verschlimmert. In der Homöopathie spricht man von der sogenannten „Erstverschlimmerung“.
An den Stellen, die ich letztes Mal als extrem heiß empfand (wo aber noch
Fell war), zeigten sich jetzt kahle Stellen. Mittlerweile freute sich Igor riesig
wenn ich kam, begrüßte mich freundlich, wurde dann ganz ruhig und
legte sich sofort hin. Selbst das Gebelle und offene Türen in der Tierpension
interessierten ihn dann nicht mehr. Er zeigte mir genau die Stellen, wo er die
Energie benötigte, indem er z.B. das Bein anhob, damit ich an die Innenseiten
kam.

Er genoss die Behandlung in vollen Zügen, stand nach ca. 25 Minuten auf
und hatte genug. Wie mir seine Besitzer erzählten, hatte sich zwar sein
Hautbild noch nicht gebessert, aber sein Verhalten hatte sich verändert.
Den dominanten Rüden Igor, der sonst keine anderen Rüden leiden konnte,
interessierten diese gar nicht mehr. Bereits bei der fünften Behandlung
freute sich Igor so sehr, wenn ich vorbeikomme, dass er mich zuerst anspringt
und begrüßt und sich dann ganz schnell auf seine Decke legt. Während
der Behandlung, die in der Tierpension stattfindet, schläft Igor mittlerweile
immer ein.

Erfreulich ist, dass sich trotz der abgesetzten Medikamente eine Besserung
der Haut einstellt und Igor immer ausgeglichener wird. Danach wurde die Behandlung
unterbrochen, da Igor mit seinen Besitzern erst einmal in Urlaub fährt.

Igor ist aus dem Urlaub zurück. Der Tierarzt hat ihm Blut abgenommen und
seine Leukozyten bestimmt. Vor den Behandlungen wies Igor einen Wert von 2.000
auf. Das erfreuliche Ergebnis ist, dass nun sein Leukozytenwert bei 7.000 liegt,
laut TA im absoluten Optimum.

Das zweite Resultat ist für alle sichtbar. Igors kahle, teils nässende
Stellen sind merklich weniger und zum Teil sogar ganz verschwunden, Fell ist
nachgewachsen. Igors erste Behandlung nach dem Urlaub fällt auch viel kürzer
aus als sonst. Ca. 10 Minuten genießt er Reiki, doch dann möchte
er nur noch spielen.Igor bekommt zur Zeit keine homöopathischen Mittel
sondern nur Reikigaben, was auch fortgeführt werden soll.

Igor ist mittlerweile beschwerdefrei und sein Fell ist schöner denn je.

Amy, die alte Dame aus dem Tierschutz

Amy wurde 1984 geboren und ist eine Quarterstute mit Papieren und kam in 2006
zu uns. Ein Tiergnadenhof brachte sie uns mit ihrem Fohlen Ninjo zur Vermittlung,
da wir auch als Pflegestelle fungieren.

Das Fohlen war rasch vermittelt, doch Amy war in desolatem Zustand. Ausgemergelt
und muskelatrophisch, mit Hautekzem von Dasseln, noch dazu voller Streptokokken,
Staphyllokokken und Entereobacter. Ihr Fohlen war rasch in gute Hände vermittelt
und die Platzwunde am Auge, die sie sich beim Transport zugezogen hatte, heilte
schnell.

Seit 2002 stand Amy nun beim Tierschutz und da Amy nie wieder reitbar sein
wird, oder als Zuchtstute eingesetzt werden kann und noch lange Zeit Behandlungsbedarf
besteht, haben wir uns entschlossen, ihr bei uns auf dem Birkenhof das Gnadenbrot
zu geben.

Amy ist eine liebenswerte Stute, die sehr anhänglich und schmusig ist,
wir freuen uns über jeden Tag, den es ihr besser geht.
Anfangs bekam Amy Aufbaunahrung, Wurmkuren und Antibiotika. Leichtes Aufbautraining
begann. Doch Amy machte nie so richtig mit, stand nur alleine und starrte ins
Leere. Einmal hatte ich bereits so ausdruckslose Augen gesehen, bei Loveno als
er sich aufgegeben hatte.

Zuerst reagierte sie sehr skeptisch auf die Reikienergie indem sie sich immer
wieder abwendete, aber am 3. Tag ließ sie eine Behandlung über sich
„ergehen“. Amy senkte den Kopf ganz tief hinab und begann zu gähnen
und zu kauen, sie atmete ganz tief durch und sie schlief fast ein. Die erste
Behandlung dauerte auch ca. 2 Stunden und Amy konnte gar nicht genug bekommen.
Bereits nach dem dritten Tag kam der Glanz in Amys Augen zurück und sie
gesellte sich zur Herde, von der sie ja stets abseits stand. Es schien als wäre
ein „Ruck“ durch sie gegangen und sie war nun bereit für ihr
Leben zu kämpfen.

Seit dem Tag fruchteten dann auch alle anderen Therapien. Das Hautekzem ist
mittlerweile gut verheilt, das Aufbautraining ist beendet und Amy bekommt weiter
fast täglich ihr Reiki (das sie so sehr liebt), ihre täglichen Möhren
und viele Extra-Schmuseeinheiten. Amy hat sich zur Herde gesellt und ist mittlerweile
nicht mehr so stark krankheitsanfällig.

\"Pferd \"Pferd
\"Pferd

Kopfscheues Pferd

Ich wurde zur Behandlung von der 12 jährigen Fuchsstute Laika, ein ehemaliges
Springpferd, gebeten. Sie war in letzter Zeit extrem kopfscheu geworden.

Anfangs reagierte Laika sehr nervös auf die Reikienergie, doch dann konnte
sie ca. 10 Minuten behandelt werden. Lediglich im Kopfbereich wollte sie von
mir nicht angefasst werden. Während der Behandlung musste Laika immer wieder
von ihrer Pflegerin und mir gut zugeredet werden und sie wurde behutsam an die
Reikienergie herangeführt.

Bereits einen Tag, nach dieser anfänglichen Kurzbehandlung, ließ
Laika sich im Kopfbereich (Ohren und Nüstern) von Ihrer Reiterin wieder
anfassen und auch ohne große Probleme trensen. Ein Erfolg bereits nach
der ersten kurzen Behandlung, mit der niemand gerechnet hat. Weitere regelmäßige
Reikibehandlungen folgten.

Mittlerweile, nach 3 Monaten Reiki-Behandlungen, ist Laika ein sehr ausgeglichenes
Pferd, dass sich nicht nur wieder im Kopfbereich ohne Probleme anfassen lässt
sondern auch auf Zurufe hört und bereits am Gatter auf Ihre Pflegerin wartet
und nunmehr nicht mehr vom anderen Ende der Weide abgeholt werden muss. Auch
ihre Lungenprobleme, die zusätzlich ärztlich behandelt wurden, ließen
merklich nach. Die Reikibehandlungen erfolgten anfangs wöchentlich und
nun nur noch alle 2 Wochen.

Erste Hilfe mit Reiki

Reiki wird nicht nur in der ganzheitlichen Verhaltenstherapie mit angewendet,
sondern kann auch gut als erste Hilfe Maßnahme eingesetzt werden bis der
von Ihnen gerufene Tierarzt eintritt.
Ein Beispiel, was leider immer wieder häufig eintritt sind Koliken. Hat
ein Pferd eine Kolik, so kann man den Bauchbereich mit Reiki behandeln, da die
Darmtätigkeit angeregt wird und die Verkrampfung gelöst wird. Die
Behandlung kann während des Bewegens des Pferdes geschehen oder auch falls
das Pferd liegt. Hier ist nur besondere Vorsicht angebracht, damit Sie sich
nicht in Gefahr bringen, falls das Pferd versucht aufzustehen. Hilfreich sind
auch krampflösende Homöopathika, die zum Einsatz kommen und in jedem
Fall sollte der Tierarzt gerufen werden. Bis zum Eintreffen des Tierarztes,
können sie dem Pferd allerdings schon wertvolle Hilfe leisten.

Ausführliche Beispiele, Handpositionen und Erste Hilfe Maßnahmen
mit Reiki, sind in den veröffentlichten Büchern zu finden.

Copyright Britta Vock 2007

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