Dass mit zunehmendem Alter die Sehkraft nachlässt, betrachten wir als normalen Prozess. Viele ältere Menschen mit Altersfehlsichtigkeit finden sich häufig noch in ihrer Umgebung zurecht, verlieren aber die Lesefähigkeit und Fahrtüchtigkeit und haben Schwierigkeiten beim Erkennen von Personen. Diese Symptome können auf die altersabhängige Makuladegeneration hinweisen. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für eine starke Sehbehinderung bei älteren Menschen in den Industrieländern.
Eine ausreichende Versorgung an Antioxidanzien mit der Nahrung kann die Augen möglicherweise vor dieser Sehstörung bewahren. Zu diesem Ergebnis kamen niederländische Forscher in einer Studie mit über 4000 Teilnehmern, die alle aus einem Vorort von Rotterdam stammten und 55 Jahre oder älter waren. Die Wissenschaftler befragten die Probanden zu Studienbeginn zu ihren Ernährungsgewohnheiten. Nach einem Zeitraum von über acht Jahren wurde bei 560 Teilnehmern eine Makuladegeneration diagnostiziert. Das Forscherteam stellte dabei einen Zusammenhang zwischen der Erkrankungswahrscheinlichkeit und der Versorgung mit Antioxidanzien fest: Die Probanden, deren Zufuhr an Beta-Carotin, Vitamin C und E sowie Zink überdurchschnittlich war, hatten ein um 35 Prozent geringeres Risiko an Makuladegeneration zu erkranken.
Detaillierte Informationen dazu finden Sie im Artikel „Scharf sehen mit Obst und Gemüse“

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