Das Prinzip der Mazdaznan-Ernährung lautet: Wenig, aber richtig und abwechslungsreich vegetarisch essen, aber nicht um des Essens willen. Ziel der eher asketischen Nahrungsaufnahme ist es, ein vollkommener Mensch zu werden. Einfache Atemübungen sind ebenfalls für die geistige Nahrung zuständig. Zwei wichtige Aspekte, nämlich tierische Nahrungsmittel und das Schlemmen an sich, lehnen die Anhänger dieser Lehre ab. Vereinfacht gesagt ist Mazdaznan (ausgesprochen \“Masdasnan\“) eine Lebensphilosophie, die auf bewusster Atmung und Ernährung basiert. Das Wort selbst bedeutet soviel wie \“der Gedanke, der alles meistert\“. Übergewicht und Völlerei sind verpönt, Selbstbeherrschung und maßvolles Essen stehen an erster Stelle. Konserviertes und Fleisch werden abgelehnt, Eier und Milchprodukte hingegen sind erlaubt. Eintönig und streng ist die Mazdaznan-Ernährung dennoch nicht: So sollen etwa zwei Drittel der Speisen aus Gemüse und ein Drittel aus Stärke, Fett und Proteinen bestehen. Auch die richtige Kombination ist entscheidend: Zwei eiweißhaltige Speisen werden als ungünstig bewertet; besser wären Obst oder Gemüse mit Brot, Reis oder Joghurt. Gemüse sollte nicht mit Wasser, sondern mit wenig Fett gedünstet werden. Morgens ist wegen der eher starken Verdauung Fasten von Vorteil, lediglich Obstsäfte sind erlaubt, da sie die Verdauung noch unterstützen.
Noch mehr Informationen zur Mazdaznan-Lehre stehen im Artikel „Ernährung und Atmung in der Mazdaznan-Lehre“

Comments are closed.

Impressum
Nutzungsbedingungen