Das in ganz Europa heimische Wildkraut Löwenzahn, vielfach als \“Unkraut\“ verpönt, erlebt aufgrund seiner Vielseitigkeit eine Renaissance in der Küche und auch in der Medizin. Seine mehr als 500 Rufnamen weisen darauf hin, dass der Löwenzahn, dessen botanische Bezeichnung Taraxacum officinale (\“bitteres Kraut\“) lautet, eine sehr bekannte Pflanze ist. Der Umgangsname \“Bettpisser\“ bzw. \“Beddschissa\“ geht vermutlich auf seine harntreibenden Eigenschaften zurück; außerdem wird er u. a. auch Hunde-, Schäfchen-, Schweine-, Teufelsblume und Saurüssel genannt. In der Küche findet man Löwenzahn mittlerweile in vielen Gerichten: Man kann ihn andünsten, roh als Salat essen oder auch mit Brennnesseln zusammen als Suppe zubereiten; er schmeckt in jedem Fall ausgezeichnet. Verwendet wird beim Löwenzahn alles: die Blätter, die vor der Blüte zarter sind, die Wurzeln und auch die Blüten. Sie sind reich an Bitterstoffen, Vitaminen und Mineralien.
In der Medizin wurde und wird der Löwenzahn gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt.
Er wirkt stimulierend auf den gesamten Zellstoffwechsel, regt die Leberfunktion an, aktiviert die Hormonproduktion und wird generell zur Vorbeugung von Leber- und Gallenblasenproblemen empfohlen. Durch die Bitterstoffe wird die gesamte Verdauung, vor allem die Produktion des Gallensaftes und damit die Fettverdauung erleichtert. Wegen seiner entschlackenden Wirkung eignet sich der Löwenzahn besonders gut für eine Kur zum Sommer hin. Wer zum Ziel hat, den im Winter angesammelten „Stoffwechselmüll\“ auszuscheiden und das Blut zu reinigen, sollte eine Kur mit naturreinem Heilpflanzensaft aus Löwenzahn durchführen. Noch mehr Informationen über Löwenzahn finden Sie in dem Artikel „Das Comeback des Löwenzahn – Nicht mähen, sondern essen“

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