Das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit hat am Freitag in Würzburg mitgeteilt, dass bis zu 50 Prozent der Krebstodesfälle in Deutschland vermeidbar wären, bei Rauchern sogar bis zu 75 Prozent. Viele Risiken würden von der Bevölkerung nicht angemessen wahrgenommen und Möglichkeiten der Prävention oft nicht genutzt.
Als Krebsrisiko sind Infektionen lange unterschätzt worden. Weltweit könnten etwa eineinhalb Millionen infektionsbedingte Krebsfälle verhindert werden, wenn Vorbeugungsmaßnahmen besser genutzt würden. Als Beispiel sei die Infektion mit humanen Papillomviren als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs genannt. Dagegen gibt es nun eine Impfung.
Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Das Krebsrisiko steigt durch Übergewicht und Adipositas sowie durch hohen Alkoholkonsum. Weitere Forschungsergebnisse offenbaren zudem Krebsrisiken, die vielen Menschen gar nicht als solche bewusst sind.  Dazu gehören Umweltfaktoren wie radioaktives Radon in Innenräumen oder Feinstaub.
Weitere Informationen über Krebsrisiken finden Sie in dem Artikel „Krebsrisiko: Auf Lebensgewohnheiten achten“

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