In der Phytotherapie werden Heilpflanzen als Frischpflanzen, Extrakte oder auch in Form von Tees, Kapseln, Tropfen und Salben verwendet. Im Allgemeinen verfügen pflanzliche Präparate über ein recht breites Wirkungsspektrum und haben deutlich weniger Nebenwirkungen als chemische Medikamente. Im 16. Jahrhundert hatte Paracelsus damit begonnen, unsere heimischen Heilkräuter systematisch zu erfassen und Methoden entwickelt, wie die gewünschten Wirkstoffe am besten aus den Pflanzen extrahiert werden können. Damit machte er die Phytotherapie zu einer Erfahrungswissenschaft, die danach mehr und mehr naturwissenschaftlichen Grundsätzen folgte. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Phytotherapie die wichtigste Medizinlehre überhaupt. Viele unserer chemischen Arzneimittel haben ihren Ursprung in der Pflanzenheilkunde, wie z. B. Aspirin. Weitere Informationen über Phytopharmaka stehen in dem Artikel „Phytopharmaka – mit Pflanzen heilen“

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