Flotationstherapie

Diese Therapie wurde in den 70er Jahren in den USA von dem amerikanischen Neurophysiologen und Psychoanalytiker Dr. John C. Lilly entwickelt.
Während der Flotationstherapie sind Körper und Geist von äußeren Reizen isoliert, um tiefe Entspannung zu erreichen. Der Patient liegt in einem geschlossenen und lärmisolierten Tank mit salz- und mineralhaltigem Wasser, in dem der Körper ohne Anstrengung schwimmt. Die Tanks sind etwa 2,5 m lang und 1,25 m breit mit 25 cm Wasserhöhe. Die Flotationstherapie wird im Dunkeln oder Halbdunkeln durchgeführt, man kann aber jederzeit das Licht anschalten und die Tür öffnen. Das Wasser hat Hauttemperatur (34,2 °C).
Während der Behandlung treten Körper und Geist in einen Zustand tiefster Entspannung. Das Gehirn schüttet Endorphine aus, die als natürliche Schmerzmittel wirken. Der Geist wird empfänglich für Tagträume und Suggestionen. Über Lautsprecher im Tank kann Entspannungsmusik abgespielt werden. In vielen Tanks ist es dem Patienten möglich, über Mikrofon mit einem Hypno- oder Psychotherapeuten zu sprechen; einige Tanks verfügen sogar über eine Videoanlage. Die Sitzungen dauern 1 bis 2 ½ Stunden und können unbegrenzt wiederholt werden.
Die Flotationstherapie findet hauptsächlich Anwendung bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen wie Stress, Ängsten, Geschwüren, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Suchtkrankheiten, Herzkrankheiten, Rückenschmerzen, Muskelermüdung oder Stärkung des Immunsystems.

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