Geomantie

Geomantie (wörtlich übersetzt \“Erdwahrsagung\“ oder \“Gespür für die Erde\“) ist eine alte Wissenschaft, die die Wechselbeziehungen der verschiedenen Strahlungen bzw. Energien von Erde und Kosmos untereinander und mit dem Menschen erforscht. Sie beschäftigt sich mit den geistig-seelischen Dimensionen eines Ortes und begreift die Erde als lebendiges, mit Geist und Seele begabtes Wesen.

Geomantie entstand aus der Erkenntnis darüber, dass es notwendig ist, in absoluter Harmonie mit den Kräften der Erde zu leben, wenn der Mensch in Gesundheit und Glück leben will. Diese Kunst war lange Zeit vergessen. Traditionelle Bauweisen beziehen geomantisches Wissen ein. Früher wurden mit Hilfe der Radiästhesie Wasseradern gesucht und an den Fundstellen Brunnen ausgehoben. Bauernhäuser wurden so gebaut, dass das Vieh möglichst an strahlungsfreien Plätzen stand, damit es gesund blieb. Die Chinesen bezeichnen dieses alte Wissen als \“Feng Shui\“ und leben bis heute noch nach dessen Regeln.

Seit einigen Jahren wird geomantisches Wissen auch bei uns wieder bei der Planung von Häusern und Gärten berücksichtigt. Ein Teilbereich dieser Wissenschaft ist die Radiästhesie. Mit Rute und Pendel wird die Strahlung z.B. von unterirdischen Wasseradern und Verwerfungen angezeigt. Menschen, viele Tiere und ein Großteil der Gartenfrüchte sind \“Strahlungsflüchter\“, d.h. sie brauchen möglichst strahlungsfreie, reizarme Plätze. Durch eine radiästhetische Untersuchung kann man schon vor Baubeginn feststellen lassen, welche Strahlungen vorhanden sind. So kann das Haus gesünder geplant und strahlungsfreie Schlafräume von vornherein eingerichtet werden.

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