Bates-Methode

Der Begründer der Bates-Methode oder des Ganzheitlichen Sehens war der amerikanische Augenarzt Dr. William Bates (1860-1931). Er erforschte den Zusammenhang zwischen Sehschwäche und Augenmuskelanspannung durch seelisch-körperliche Überforderung. Seiner Ansicht nach waren schlechte Sehgewohnheiten und chronischer Stress mit verantwortlich für die Beeinträchtigung und Schwächung der Sehkraft. Körperliche Spannungen, Angst, Sorgen, Beklemmungen und emotionale Hemmungen haben chronische Verspannungen von einzelnen Augenmuskeln zur Folge, die den Augapfel in seiner Funktion stören. Diese Spannungszustände laufen absolut unwillkürlich und von der betroffenen Person unerkannt ab. Zur individuellen Verbesserung des Sehens entwickelte er eine Methode, die auf Bewegung, Entspannung und Visualisierung beruhte. Seine Methode lehrte er an öffentlichen Schulen und in seiner eigenen Praxis. Sein revolutionäres Ziel war es, den Mensch von Sehhilfen dauerhaft zu befreien.

Dr. Bates’ unkonventionelle Forschungsergebnisse wurden seinerzeit von seinen Kollegen zutiefst angefeindet und verspottet. Auch heute gibt es nach wie vor eine große Kontroverse zwischen den konventionellen Augenärzten und den Ärzten mit einem ganzheitlichen Ansatz.

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