Wasser ist Leben

Die schleichende Vergiftung
Jeder Mensch, der weniger als 1,5 l Wasser pro Tag trinkt, lagert Schlackenstoffe ein im Bindegewebe, den Organen, insbesondere den Entgiftungsorganen und im Gefäßsystem.

Schlackenstoffe sind über die Nahrung aufgenommene Umweltgifte und Stoffwechsel-Endprodukte, die im Körper entstehen. Mit zunehmendem Alter verringert sich das Durstempfinden, so dass der Körper zunehmend austrocknet. Tag für Tag lagern sich mehr Schlackenstoffe ein, die nebenbei zu einer langsam zunehmenden Übersäuerung und Verfettung des Bindegewebes führen und damit zu einer Verschiebung des lebensnotwenigen Säure-Basen-Gleichgewichts. Wenn der Organismus täglich nur ein Gramm abspeichert, das der Körper nicht ausscheiden kann, sind das pro Jahr 365 g, in zehn Jahren 3,65 kg und in 50 oder 60 Jahren 22 kg.

Leber und Niere, die Entgiftungszentralen in unserem Körper, leisten als Chemiefabriken Schwerstarbeit und haben den größten Blutbedarf aller Organe. Das Transportmittel Blut ver- und entsorgt jedes Organ. Es ernährt jede Körperzelle und transportiert ab, was nicht mehr benötigt wird hin zu den Ausscheidungsorganen.

Unser Blut braucht Wasser, um fließen zu können. Je weniger man trinkt, desto dicker und zähflüssiger wird der Saft des Lebens. Unsere Gehirngefäße beispielsweise sind dünner als ein Frauenhaar, sodass die Blutkörperchen im Gänsemarsch durch die feinen Gefäße müssen, um alle Zellen zu erreichen. Ist dies nicht mehr uneingeschränkt möglich, kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen und Gefäßablagerungen (Sklerotisierung) kommen bis hin zum Verschluss.

Wasser oder Tee?
Leitungswasser ist allen Unkenrufen der Mineralwasserindustrie zum Trotz das in Deutschland am besten kontrollierte Lebensmittel (Trinkwasserverordnung TVO). Es steht fast immer und überall unbegrenzt zur Verfügung – nur trinken müssen Sie allein! Je weicher das Wasser, also je kalkärmer, desto besser ist seine Qualität bezogen auf das Lösungsverhalten im Körper, desto besser ist seine Kapazität, gelöste Schlackenstoffe aufzunehmen und auszuleiten. Unter diesem Reinigungsaspekt ist daher reines Wasser dem mit Teeauszügen abgesättigtem Wasser vorzuziehen.

Der Härtegrad des Leitungswassers in Deutschland liegt meist zwischen 16° und 23° dh. Zum Vergleich: In Saarbrücken liegt der Härtegrad bei 7° dh. Testen Sie doch mal Ihr Leitungswasser oder fragen Sie einfach Ihre Wasserwerke.

Übrigens:
– Der Gehalt an Schwermetallen, Pestiziden und anderen Chemikalien im Trinkwasser ist zu vernachlässigen (Grenzwerte TVO). Die Schadstoffaufnahme über Lebensmittel und die Atemluft liegt in der Regel um den Faktor 100 bis 1000 höher als beim Trinkwasser…

– Der Mineraliengehalt sog. Mineralwässer trägt nicht nennenswert zum täglichen Mineralstoffbedarf des Menschen bei. Dieser kann nur durch ausgewogene Ernährung gedeckt werden. Es ist unlauter, das Gegenteil zu behaupten wie die Hersteller isotonischer Getränke. Voraussetzung für die Aufnahme von anorganischen Mineralstoffen in der Zellmembran ist die Bindung von Mineralien an organische „Transportmittel“, wie Obst und Gemüse. Daher hat Wasser definitiv nicht die Aufgabe, den Körper mit Mineralstoffen zu versorgen. Eine Demineralisierung des Körpers durch das viele Trinken mineralstoffarmen Wassers ist beim gesunden Menschen so gut wie unmöglich.

Menge und optimaler Zeitpunkt
Gleich morgens nach dem Aufstehen sowie eine halbe bis Viertelstunde vor den Mahlzeiten zwei Gläser Wasser gilt als goldene Faustregel! So kann Ihr Körper viel besser verdauen und das Blut muss weniger aus der Peripherie abgezogen und zu den Verdauungsorganen gepumpt werden.

Die Müdigkeit nach dem Essen ist geringer und die Verstoffwechselung kann optimal gewährleistet werden. So ist auch bei einem abendlichen Mehrgangmenü schon die halbe Schlacht geschlagen, wenn Sie neben dem Weinchen auch ausreichend Wasser trinken.

Bei Befolgen der vorgenannten Faustregel kommen Sie ganz automatisch schon auf 1,2 bis 1,4 l Wasser am Tag. Über diese Menge hinauszukommen sollte Ihnen nun nicht mehr allzuschwer fallen.

Die vorbeschriebene Faustregel sollte Ihnen als Gewohnheit in „Fleisch und Blut“ übergehen. Aber wie alles im Leben zeichnet sich ein Erfolg von Dauer nur durch Beständigkeit aus. Also trinken Sie nicht nur mehr, weil Sie gerade mal bei mir in Behandlung sind. Sie trinken nicht für Ihren Heilpraktiker oder Arzt, sondern nur für Ihr eigenes Wohlbefinden !

Ein zuviel an Kohlensäure kann jedoch Speiseröhre und Magen belasten. Außerdem verändert Kohlensäure die natürliche Struktur des Wassers in sog. „totes Wasser“. So entsteht zum Beispiel Kalk als Verbindung aus Kalzium und Hydrogencarbonat, was zu einem ernsthaften Ablagerungsproblem im Körper führen kann.

Wasser und Wirbelsäule
Alle Wirbelkörper der Wirbelsäule sind auf insgesamt 23 Bandscheiben gelagert wie auf kleinen Wasserbettchen. Die Bandscheiben federn die Wirbelkörper bei jeder Bewegung ab und verleihen der gesamten Wirbelsäule ihre Mobilität. Die Bandscheiben beinhalten zu 98% Flüssigkeit. Sie benötigen zu Ihrem Erhalt Wasser, wie auch alle übrigen Knorpelschichten der Gelenkflächen des Skeletts, um ihre Funktion ein Leben lang ausüben zu können. Die Mobilität Ihrer Wirbelsäule hängt also auch entscheidend von Ihren dauerhaften Trinkgewohnheiten ab.

Verdauungsbeschwerden
Ist der Organismus „ausgetrocknet“, versucht er das bisschen Wasser, das im Stuhl im Darm noch vorhanden ist, herauszuziehen. Folge: Der Stuhl wird hart, es kommt zu Verstopfung. Ein normaler Stuhlgang von zweimal am Tag ist bei den wenigsten Menschen heute noch die Regel. Das Fatale: Es kommt zur Rückvergiftung über den Darm, d.h. mit dem Stuhl ausscheidungspflichtige Giftstoffe verweilen zulange im Darm und gelangen so über die feine Darmschleimhaut wieder ins Blut. Ein Teufelskreis, der sehr leicht zu durchbrechen ist, ganz ohne Abführmittel, zu denen heute auch schon Teenager greifen.

Falten und Fältchen…
Glauben Sie den Versprechungen teurer Antifaltencremes ? Wahre Feuchtigkeit kommt nicht von außen, sondern nur von innen, meine Damen (und Herren…) !

Wasser und alte Menschen
Besteht der Körper eines 40jährigen zu 60 bis 70% aus Wasser, so sind es bei einem 85jährigem Menschen nur noch 50%. Das Bindegewebe schrumpft, die Haut verliert an Spannkraft. Obwohl für den Stoffwechsel und den Abtransport von Schadstoffen gerade bei betagten Menschen ein ausgeglichener Wasserhaushalt nötig ist, verringert sich hormonell bedingt das Durstgefühl mit zunehmendem Alter: Der osmotische Druck in den Zellen, der dem Hypothalamus im Gehirn Wasserbedarf anzeigt, muss dreimal so hoch sein wie bei jungen Menschen, damit sich Durstgefühl einstellt. Dadurch droht die Gefahr, dass Zellen austrocknen und ihre Funktion einstellen. Um die Elastizität der meist verengten Gefäße aufrechtzuerhalten, ist eine reichliche Wasserzufuhr unabdingbar – auch wenn es viel Selbstüberwindung kostet, ohne Durst immer wieder am Glas zu nippen…

Wasser und Salz
Unser Blut ist eine Sole, die in seiner Zusammensetzung mit dem Urmeer identisch ist. Alles Leben entstand im Urmeer aus den Elementen Wasser und Salz. Kochsalz (Speisesalz, Tafelsalz oder Markensalz) besteht weitgehend aus Natriumchlorid und hat nichts mit natürlichem Salz zu tun, das unser Körper für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen ebenso benötigt wie Wasser. Kochsalz ist ein gefährliches Zellgift und wird vom Körper nur unter großem Aufwand ausgeschieden oder unschädlich gemacht.

Unser Körper ist außerdem in keiner Weise in der Lage, künstlich zugeführte Jod- und Fluorverbindungen zu verstoffwechseln. Damit angereichertes Kochsalz beschleunigt im Magen um das sechsfache die Bildung von Nitrosaminen, den aggressivsten bekannten Krebsauslösern. Wehren Sie sich als Verbraucher gegen die flächendeckende Zwangsmedikation mit jodiertem Speisesalz und bevorzugen Sie unraffiniertes Meersalz oder Himalya-Kristallsalz. Leben benötigt Salz in seiner Ganzheitlichkeit, mit allen seinen natürlichen Elementen, damit unser Körper perfekt funktionieren kann.

Quellen: Alexander Hilms, Heilpraktiker – Saarbrücken, „Wasser – die gesunde Lösung, ein Umlernbuch“, F. Batmanghelidj, ISBN 3-924077-83-5; natur&kosmos , Heft 12/99, S.99 ff „Lebenselixier Wasser“; „Das Wasserwesen Mensch“ von Dr. med. Alois Riedler, Österreich, „Wasser & Salz- Urquell des Lebens“, Hendel/Ferreira, ISBN 3-00-008233-6

No Responses to “Wasser ist Leben”

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