Sauerstoff-/Ozontherapie

Grundsätzlich lassen sich mehrere Formen der Sauerstoff-Ozontherapie unterscheiden:
a) die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) nach Ardenne
b) die Hämatogene Oxidations-Therapie (HOT)
c) die Sauerstoff-Inhalations-Therapie (SIT)
d) die Ozon-Therapie (OT)
e) die Oxyvenierungs- oder Sauerstoff-Infusions-Therapie (OSIT)
f) die CO2-Quellgas-Therapie
g) die Ultraviolette Bestrahlung des Blutes (UVB)
h) die Beutelbegasung
i) die intravasale Insufflation von Sauerstoff
j) die Eigenblutbehandlung nach Garthe

Bei der SMT-Methode beispielsweise erhält der Patient vor dem Inhalieren des Sauerstoffs eine Medikamenten-Kombination, die die Sauerstoffaufnahme im Gewebe fördert. Bei der Ozon-Therapie wird ein frisch erzeugtes Ozon-Sauerstoff-Gemisch mit dem Blut des Patienten vermischt und anschließend wieder injiziert. Die Injektionen können intramuskulär oder intravenös sein (= sog. „große Blutwäsche” = große Eigenblutbehandlung). Bei der HOT Methode wird das Blut des Patienten mit Sauerstoff aufgeschäumt und mit UV-Licht bestrahlt, ehe es wieder in die Vene injiziert wird. Die Oxyvenierungs- oder Sauerstoff-Infusions-Therapie (OSIT) ermöglicht es, dem Körper langsam und exakt dosiert über die Venen reinen Sauerstoff zuzuführen. Durch die Sauerstoffzufuhr werden Wirkstoffe gebildet (Prostacyclin, Eosinophile), die positive Auswirkungen auf das Gefäß- und Organsystem des Körpers haben. So verbessert sich die Fließfähigkeit und der pH-Wert des Blutes. Stoffwechselvorgänge im Körper werden aktiviert.
Bei der Beutelbegasung werden unter Luftabschluss offene Wunden und Geschwüre mit Ozon behandelt.

Anwendungsgebiete:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen, Zusatztherapie bei Krebs, Tinnitus, Durchblutungsstörungen in verschiedenen Formen, Arterielle Verschlusskrankheiten (z.B. Raucherbein), Lebererkrankungen, Gicht, Stoffwechselstörungen, Allergien, Erschöpfungszustände, Schwindel, Ohrensausen, Prostata- und Gebärmuttererkrankungen.

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